Geht es um Lösch – und Zensuranweisungen an Google, ist der deutsche Staat Spitzenreiter in Europa. Weltweit liegt er auf Platz zwei – hinter dem brasilianischen . Aus der Jungen Freiheit
Deutschland ist europäischer Spitzenreiter bei Löschanfragen an die Internetsuchmaschine Google. Wie der amerikanische Konzern am Mittwoch mitteilte, gab es zwischen Januar und Juni 2012 insgesamt 180 Verfügungen deutscher Gerichte zur Löschung von Inhalten. 140 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2011. Der Großteil davon erging wegen Verleumdungen.
Weltweit steht die Bundesrepublik damit an zweiter Stelle hinter Brasilien. Hinzu kamen 316 Forderungen nach Löschungen von Youtube-Videos von dem durch Bundesregierung und Bundeszentrale für politische Bildung unterstützen Projekts jugendschutz.net. In der Mehrzahl der Fälle wurden die Filme für deutsche Nutzer gesperrt.
Bereits im vergangenen Jahr hatte es Kritik an der Google-Zensur durch Deutschland gegeben. „Deutsche Behörden machen intensiv von der Möglichkeit Gebrauch, Inhalte nachträglich durch Google entfernen zu lassen“, kritisierte die amerikanische Organisation „Freedom House“.
Wer auf die anmaßende Gängelei deutscher Amts”träger” keine Lust hat, kann zumindest ihre Zensurwut aushebeln – entweder nimmt man http://www.google.com/webhp?hl=de&ned=de&tab=nw&q= [schaltet chilling effekts aus], eine andere google-seite [deutschsprachig z.B. google at, google.ch ] oder man nutzt gleich ixquick.
Einen Vorteil hat die Zensurwut deutscher Amtsträger trotzdem: Alleine die Anzahl der gesperrten Treffer bei google de ist ein recht zuverlässiger Indikator für die Relevanz des Gesuchten.