Homosexualität und Nazitum

Anhänger des Homosexualismus behaupten gerne, es gebe erstens grundsätzlich einen Gegensatz zwischen Nazitum und Homosexualismus und rücken,  zweitens,  jede kritische Berichterstattung über Homosexuelle, ihre Lobbys und Aktivitäten in die “braune Ecke”.  Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, diesen Artikel einzustellen – er ist nicht von mir, die Quellen dazu sind am Ende des Artikels eingestellt. Den Text habe ich etwas gekürzt, ansonsten aber fast wortwörtlich übernommen.

Vorweg: Der Autor des Artikels sieht in der Verdrehung der historischen Tatsachen Kalkül:  Indem Homosexuelle den Status einer von den Nationalsozialisten verfolgten Minderheit behaupten, wollen  sie so   privilegiert  werden und jede Kritik abwürgen. Nun zu seinem Artikel.

Homosexualität und Nazitum: Ernst Röhm 

Röhm, Anführer der SA, vor 1933 quasi der Vorgesetzte von Himmler und Heydrich, der sich als einer von Wenigen mit Hitler duzte, versteckte nicht, wie heute behauptet, seine “Homosexualität” verschämt hinter einem rauhbeinigen Gehabe – Röhm war bekennender und aktiver Verteidiger der Homosexualität und wurde von der Homosexuellenorganisation “Bund für Menschenrechte” zu ihren Mitgliedern gezählt. 

Geleitet wurde dieser Bund, der in den zwanziger Jahren ca. 50.000 Mitglieder gehabt haben soll, zu jener Zeit vom zur “völkischen Rechten” tendierenden Verleger Radszuweit. Diese Organisation führte sich selbst auf eine Strömung aus den ersten Anfängen der Homosexuellenbewegung in Deutschland zurück, repräsentiert durch einen gewissen Adolf Brand, Herausgeber der ersten periodischen Homosexuellen-Zeitschrift, ein bekennender Päderast, verurteilt wegen Kinderpornographie, und ein Antisemit, was ebenfalls in dieser Zeitschrift zum Ausdruck kam.

Röhm etablierte sich als unangefochtener Führer der SA. Zur Unterstützung holte er sich alte Freikorpskameraden, mit denen er einen regelrechten Hofstaat errichtete, der vor allem in München aber auch in Berlin ein ausschweifendes Leben führte. Es waren ausschließlich Homosexuelle, die Röhm in seinen inneren Kreis berief. Sie gehörten zur immer größer werdenden Gemeinde von Schwulen, die sich im Hellenismus verwurzelt als Krieger sahen und sich heterosexuellen Männern überlegen wähnten. Ihre Vorbilder waren beispielsweise Thebens HEILIGE SCHAR, ein von Gorgidas begründeter Kult gleichgeschlechtlicher Liebe als Elitetruppe.

Von diesen “Gründervätern” sprechen unsere heutigen Homosexualisten natürlich nicht so gerne. Röhm hat sich z.B. auch vor Gericht zur Homosexualität bekannt, wo er aber durch eine Gesetzeslücke straffrei blieb: Damals waren im Paragraphen 175 nur “beischlafähnliche Handlungen” strafbar, was vor allem den Analverkehr meint. Röhm behauptete ausschließlich andere Praktiken zu bevorzugen, was ihm nicht so leicht zu widerlegen war.

Das “super-männliche” Gehabe war für Röhm und eine Reihe weiterer als homosexuell bekannter SA-Führer kein Widerspruch zur Homosexualität und sollte diese auch nicht verstecken – im Gegenteil. In ihren Augen waren Homosexuelle wie sie besonders männlich. Gerade in den militaristischen, männerbündlerischen Nazikreisen, wo die Frauen nur als angebliche dumme Wesen gesehen wurden, die den Mann nur vom “Kampf für die Rasse” abhielten, blühte die Homosexualität. Diese Leute stellten teilweise sogar einen Zusammenhang zwischen ihrem absurden Anspruch auf sogenanntes “Herrenmenschentum” und ihrer Homosexualität her. Die damalige Zeitung “Welt am Montag” titelte 1931, auf diese Dinge anspielend: “Das Dritte Geschlecht grüßt das Dritte Reich!”

Auch das “Braunbuch gegen Reichstagsbrand und Naziterror”, ein sehr wichtiges zeitgenössisches antinazistisches Dokument von 1933, gleich nach der Machtergreifung der Nazis, stellte einen Zusammenhang zwischen dem teilweise auffallend perversen Charakter der Folterungen durch SA-Männer und der verbreiteten Homosexualität in der SA und speziell unter ihren Anführern her. Es nennt in diesem Zusammenhang z.B.den homosexuellen Berliner SA-Führer Graf Helldorf, der bei den Nazis gleich Polizeipräsident in Potsdam wurde.

Erst als die SA 1934, über ein Jahr nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, ein Störfaktor in den Plänen Hitlers wurde, nachdem die SA verlangte, der Kern einer neuen Militärorganisation zu werden, nachdem die SA ihre Schuldigkeit auch im Großen und Ganzen getan hatte und die Reichswehr ihre Ausschaltung verlangte, “entdeckte” Hitler das Phänomen der grassierenden Homosexualität in der SA und speziell in ihrer Führung und nutzte das ab Juni 1934 propagandistisch bei der Ausschaltung der dann zum Problem gewordenen SA-Führung.

Aber auch nachdem ab Juni 1934 eine deutlichere öffentliche Haltung gegen Homosexualität eingenommen wurde, kann keine Rede von einem Versuch zur Vernichtung aller Homosexuellen sein – wie das manche Homosexuellen-Aktivisten behaupten, teilweise sogar dreist von einem “Holocaust gegen Homosexuelle” sprechen.

Unter den Millionen von KZ-Häftlingen gab es lediglich zwischen 5000 und 15 000 wegen angeblicher “homosexueller” Handlungen Eingesperrte, obgleich insgesamt etwa 45 000 Männer während der Nazizeit nach den Homosexuellen-Paragraphen verurteilt wurden, und noch mehr als doppelt so viele in die Mühlen der Justiz gerieten. Darunter waren zudem nicht wenige, die eigentlich in Wahrheit wegen ihrer politischen Ansichten verfolgt wurden, die man aber mit diesem Vorwurf noch zusätzlich moralisch diskreditieren wollte.

Die taz schrieb im taz-Magazin vom 2.9.2000 unter der Überschrift “Homosexuelle als NS-Staatsfeinde”: “Während der ersten zwanzig Jahre Bundesrepublik wurden jährlich mehr Homosexuelle nach Paragraf 175 – wiederum oft mit Hilfe von Denunziantinnen – angezeigt und verurteilt als im Dritten Reich.” Und das in einem sehr tendenziösen Artikel, der eigentlich die Thesen der Homosexualisten beweisen soll. 

In den Veröffentlichungen der Homosexualisten heißt es immer wieder: Die Nazis verschärften den Paragraphen 175, was die angebliche besondere “Homosexuellenfeindlichkeit” des Nazismus beweisen soll. Was sie nicht sagen: Diese Verschärfung, ganz kurz nach dem sogenannten Röhm-Putsch beschlossen und 1935 in Kraft getreten, entspricht in weiten Teilen einem Entwurf eines Allgemeinen Deutschen Strafgesetzbuches, der von einer Mitte-Rechts-Regierung bereits 1925 vorgelegt worden war. Nicht nur wurden jetzt auch weitere Praktiken mit erfaßt und nicht nur solche, die “beischlafähnlich” sind. Es wurden auch noch bestimmte Paragraphen extra gefaßt, die sich strafverschärfend vor allem speziell gegen Päderasten richten. Diese Fassung des Paragraphen 175 galt so noch bis 1969 in der Bundesrepublik, da sie ausdrücklich als “nicht spezifisch nationalsozialistisch” angesehen wurde.

Insgesamt kann von einem Bestreben zur systematischen Ausrottung der Homosexuellen überhaupt nicht die Rede sein, wenn man die oben angeführten Fakten und Zahlen als Ganzes sieht – selbst  prohomosexualistische Autoren müssen bisweilen zugeben, daß die Nazis noch nicht einmal versuchten, alle Homosexuellen zu erfassen. Die Verdrehung der tatsächlichen Vorgänge soll vor allem dazu dienen, den Homosexuellen den Status einer von den Nazis verfolgten Minderheit zu verschaffen und sie so zu privilegieren und jede Kritik abzuwürgen. 

Auch in heutigen Neonazi-Kreisen hat die “Homosexualität” offene Befürworter gefunden.

Der bekannte Neonazi-Anführer Michael Kühnen, in den achtziger Jahren Schlüsselfigur der “Szene” und auffallend oft in den Medien präsent, war nicht nur selbst homosexuell und starb in jungen Jahren an Aids (1991), sondern vertrat auch dezidiert die Homosexualität innerhalb der Neonazikreise und schrieb dazu eine Broschüre “Nationalsozialismus und Homosexualität”, in der er, angeblich mit einer pseudobiologischen Theorie, die Homosexualität rechtfertigte und versuchte, sie von einem rassistischen Standpunkt aus zu begründen, damit an alte Traditionen wieder anknüpfend. Damit rief er eine Auseinandersetzung hervor, die seine Organisation zeitweilig spaltete. Solche Leute sind es vor allem, die sich heute auf auf Röhm und Strasser berufen, den sogenannten “linken Flügel” der SA, zu dem schon weiter oben einiges gesagt wurde. Das Berliner Homosexuellen-Blatt “Siegessäule” nennt Kühnen eine “schwule westdeutsche Neonazi-Ikone”.

Dieses Blatt berichtete auch: Der homosexuelle ehemalige Neonazi-Funktionär Jörg Fischer, ehemals bei DVU und NPD, heute in der sogenannten “Schwulenszene” aktiv, drohte nach einer Demonstration von NPDlern gegen den “CSD” 2000 in Stuttgart, “ein knappes Dutzend homosexueller” Funktionäre der NPD zu “outen”, sollte die NPD mit derartigen Aktionen fortfahren. Diese Neonazi-Funktionäre unternähmen auch sporadisch anonyme Ausflüge in die sogenannte “Szene” und ihre “Darkrooms”. 

Schließlich wären da noch die sogenannten “Gay Skins” zu erwähnen, die sich zum Teil gern mit rechten und nazistischen Symbolen schmücken und an deren Rand es auch einen tatsächlichen Übergang zur Neonazi-Szene gibt. 

So ist das immer wieder eingehämmerte Klischee vom angeblichen feindlichen Gegensatz zwischen Nazismus und Homosexualismus angesichts dieser Fakten einfach ein verlogenes Scheinbild, an dessen Aufrichtung die Homosexuellen-Aktivisten schon seit langem arbeiten.

Quelle: Homosexualismus und Nazitum

Sehr ausführlich beleuchtet dieses Blog die Rolle Röhms und der SA im Nationalsozialismus: Schwule Sadisten – Ernst Röhm und die SA , Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8.

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