Erstmals dokumentiert: Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa

Dezember 20th, 2010 Kommentare deaktiviert

Die europäischen Regierungen sollen sich des Phänomens einer wachsenden Intoleranz gegen Christen nicht nur in  klassischen Verfolgerländern wie Nordkorea und Naher Osten stärker bewusst werden, sondern auch im Inneren ihrer eigenen westlich-aufgeklärten Gesellschaften .

Das ist die Hauptstoßrichtung des Fünfjahresberichts der in Wien
ansässigen Menschenrechtsorganisation Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen. Der Bericht wurde im Rahmen des Internationalen Tag der Menschenrechte präsentiert und ist der erste dieser Art.

Als Beispiele sind Fälle tätlicher Attacken gegen Geistliche, religiöse Veranstaltungen, Kirchen und christliche  Friedhöfe ebenso aufgeführt wie die Entfernung religiöser Symbole aus dem öffentlichen Raum oder die Festnahme von Straßenpredigern.

Das Dokumentatiosarchiv hat es sich zur Aufgabe gemacht, für die Diskriminierung von Christen zu sensibilisieren und verfügt über eine eigene Webseite, die systematisch Beispiele von Diskriminierung gegen Christen archiviert. Internationale staatliche Organisationen wie die Europäische Menschenrechtsagentur [EU Fundamental Rights Agency] und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa [OSZE] werden davon ebenso in Kenntnis gesetzt wie Politiker und NNGOs. Auch für Journalisten und interessierte Einzelpersonen ist die Webseite als Quelle gedacht.

[1] Der Fünfjahresbericht ist in Englisch verfasst und hier als pdf-datei einzusehen.
[2]Unser eigenes kleines Dokumentationsarchiv “Kirchen als Ziel” listet vorwiegend Fälle von Vandalismus gegen Kirchen auf.

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