Christophobie: Das letzte erlaubte Vorurteil in Europa

August 20th, 2009 Kommentare deaktiviert

Am 4. März 2009 luden rund 50 Experten in die Wiener Hofburg. Initiator war das OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte, Thema war die wachsende Intoleranz gegenüber Christen –  und wie man gezielt gegensteuern könne.

Grundlegendes Fazit: Das Vorurteil  gegen Christen ist  das letzte sozial akzeptierte Vorurteil in Europa. Als Gründe für die akzeptierte Intoleranz und Diskriminierung wurde  die radikale Säkularisierung genannt, extreme Formen der PC und Aspekte der Antidiskriminierungsgesetzgebung.

Hier  nur einige  Aspekte, die angesprochen wurden:

- Ausgrenzung der Christen aus dem öffentlichen Leben [wenn Christen eine politische Karriere unmöglich gemacht wird;]
- Schüren von Vorurteilen gegen Christen durch Medien;
- Angriff auf christliche Symbole, insbesondere Weihnachtssymbole [Entfernung von Christbäumen, Krippen, etc.]
- die oft aggressive Vorgangsweise gegen Christen, die sich öffentlich engagieren [z.B. die Vorgänge rund um das deutsche Christival;]
- im Bereich Meinungsfreiheit [gefährdet u.a. durch „Hate Speech Legislation“, die in einigen europäischen Ländern z.B. kritische Stellungnahmen zur Homosexualität oder Abtreibung verbietet]

Der Artikel ist interessant, weil er gut aufzeigt, wie gering das Bewusstsein für die Diskriminierung von Christen tatsächlich ist.  Bei keiner  anderen Religion würde das so hingenommen oder sogar öffentlich beklatscht werden - das Geschrei der “politisch korrekten” wäre ohrenbetäubend.

[1] Den gesamten Artikel auf kath. net:  Christenverfolgung in den OSZE-Ländern
[2] Plattform und Dokumentation von Fällen der Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen: www.christianophobia.eu

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